Haarausfall kann die verschiedensten Ursachen haben. Meist ist eine Kombination von erblicher Veranlagung und hormonellen Faktoren verantwortlich. Zwei häufig angewendete Therapien gegen diese Art von Haarausfall: die Hormonbehandlung und die PRP-Haarwurzelbehandlung. Ob er in einzelnen kahlen Stellen auftritt oder als der sogenannte diffusen Haarausfall, der die gesamte Kopfhaut betrifft. Zur Abklärung der Ursachen erfolgt eine genaue Untersuchung. Vom Untersuchungsergebnis hängt ab, welche Behandlungsverfahren in Frage kommen.

Mögliche Ergebnisse einer Behandlung gegen Haarausfall
  • Das Fortschreiten des Haarausfalls kann verlangsamt oder insgesamt aufgehalten werden
  • Verkümmerte Haarwurzeln können unter Umständen zu neuem Haarwachstum angeregt werden
  • Bei erfolgreicher Behandlung kann der Patient ein neues Körpergefühl und ein neues Selbstbewusstsein gewinnen
Hormonbehandlung

Der erblich bedingte Haarausfall resultiert meist aus einer Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegen eine Variante des Hormons Testosteron, das Dihydrotestosteron (DHT). DHT erfüllt im männlichen Körper verschiedene Funktionen. Die Schwächung und Schädigung der Haarwurzeln in bestimmten Kopfregionen ist eine unerwünschte Begleiterscheinung. Die Behandlung des erblich bedingten Haarausfalls zielt darauf ab, die Umwandlung von Testosteron zu DHT zu hemmen. Dies wird durch die Verabreichung von Hormonpräparaten versucht. Die Hormonpräparate können als Tinkturen in die Kopfhaut einmassiert oder in Tablettenform eingenommen werden.

PRP-Haarwurzelbehandlung

Die PRP-Haarwurzelbehandlung ist eine besondere Eigenblutbehandlung. Sie kann bei nicht krankheitsbedingtem Haarausfall den Aufbau der Haarwurzeln unterstützen. Die PRP-Haarwurzelbehandlung nutzt die Wachstumsfaktoren, die in den kleinsten Zellbestandteilen des Blutes, den Thrombozyten, enthalten sind. Hierzu wird sogenanntes platelet-rich plasma (PRP) in die Kopfhaut gespritzt, zu Deutsch: thrombozytenreiches Blutplasma. Dadurch können Haarwurzelzellen unter Umständen wiederhergestellt werden. Außerdem kann die PRP-Haarwurzelbehandlung die Durchblutung und Nährstoffversorgung der Haarwurzeln fördern. So kann das Haarwachstum ebenfalls stimuliert werden.
Die Behandlung erfolgt mit Eigenblut, das dem Patienten zuvor entnommen wird. Daher ist die Behandlung in der Regel gut verträglich. Das Blut wird zentrifugiert und filtriert, um daraus ein Thrombzyten-Konzentrat zu gewinnen. Dieses wird direkt in die Stellen der Kopfhaut injiziert, die vom Haarausfall betroffen sind. Es wird empfohlen, im Abstand von einigen Monaten mehrere Behandlungen durchzuführen.
Die Behandlung verläuft normalerweise schmerzarm. Auf Wunsch kann eine leichte örtliche Betäubung der Einstichstellen vorgenommen werden.

 

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