Bei Hühneraugen handelt es sich um verhornte Hautpartien mit einem besonders harten Sporn als Kern. Sie können in allen Bereichen des Fußes entstehen, die ständigem Druck oder Reibung ausgesetzt sind. Der Körper bildet die Hornschicht eigentlich zum Schutz der Stellen aus, wo die Haut besonders eng auf dem Knochen sitzt. Bei Dauerdruck läuft diese Schutzfunktion aus dem Ruder – ständige Schmerzen beim Gehen können dann die Folge sein. Typischerweise werden Hühneraugen durch zu enge oder zu spitze Schuhe verursacht. Am häufigsten kommen sie an den Zehen des Vorderfußes vor.


Traditionelle Behandlung

Zur Behandlung eines Hühnerauges wird zunächst die äußere Hornhaut-Schicht entfernt. Bei schwächerer Ausbildung kann der Sporn mit Stoffen wie Salicyl- oder Harnsäure aufgelöst werden. Diese können als Tinktur aufgetragen werden oder per Pflaster auf den Sporn einwirken. Bis man frei von Beschwerden ist, kann es allerdings eine Weile dauern. In hartnäckigen Fällen muss der Sporn bei einem kleinen Eingriff entfernt werden.


Hyaluron-Unterspritzung gegen den Schmerz

Abhilfe kann auch eine Hyaluron-Unterspritzung im Bereich des Hühnerauges bringen. Hyaluron besitzt die günstige Eigenschaft, Flüssigkeit zu binden und das Gewebe aufzupolstern – der Stoff kommt auf natürliche Weise im Körper vor. Bei gezielter Hyaluron-Gabe kann sich sofort eine schützende Schicht unter dem Hühnerauge bilden. Dadurch wird der Druck auf den Knochen normalerweise abgefedert. Aufgrund seiner flüssigkeitsbindenden Wirkung kann das Hyaluron zusätzlich zum Aufweichen der Hornhaut beitragen. Die Hyaluron-Unterspritzung sorgt in der Regel eine Weile für die Linderung des Druckschmerzes. Diese Zeit kann dazu genutzt werden, das Hühnerauge mit weiteren Behandlungsmaßnahmen vollständig aufzulösen.

 

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