Narben entstehen durch Verletzungen des Bindegewebes, die vom Körper unvollkommen „repariert“ werden. Die innovative Kryotherapie (von griechisch kryos = Kälte, Frost) sorgt durch gezielte Einwirkung von Kälte für eine Erneuerung der Narbenstruktur. Narben lassen sich dadurch in der Regel gut abmildern oder fast ganz zum Verschwinden bringen.

Wie es zu Narbenbildung kommt

Bei der Narbenbildung wird verletztes Gewebe durch neue Haut ersetzt. Dabei entsteht ein Überschuss des Gewebebindemittels Kollagen. So kommt es zu der typisch wulstigen Form. Nach dem Abheilen der Wunde sind die vernarbten Stellen zunächst rot, später nehmen sie meist eine weißliche Färbung an. Das macht sie auffällig heller als die umgebende Haut. Am Ende besitzt die Narbe eine Hautstruktur, die anders geartet ist als die des umgebenden Gewebes.

Kryo-Narbentherapie kurz und knapp
  • Narben sind nach der Narbentherapie weniger sichtbar 
  • Schonendes ambulantes Verfahren, das durch Kälte das Narbengewebe abbaut
  • Nur minimale oder keine Verletzung der Hautoberfläche
Wirkungsweise

Bei der Kryotherapie wird eine feine Nadel in den vernarbten Bereich eingebracht. Eine Kältesonde an der Nadelspitze sorgt dafür, dass die tieferen Narbenschichten bei –25 °C gefroren werden. Dadurch vereist die Zellflüssigkeit und die Zellen, die für die Narbenbildung verantwortlich sind, sterben ab. Die anschließende Gewebeerneuerung führt in der Regel zur Bildung gesunder Hautzellen ohne Kollagenüberschuss. Die Kollagenfasern sind wie in normaler Haut parallel angeordnet. So verliert die Narbe infolge der Kryotherapie üblicherweise ihre wulstige Form. Auch die Farbe des Narbengewebes passt sich meist wieder besser an die umgebende Haut an.

Behandlungsablauf

Das Einbringen der Kryosonde erfolgt unter örtlicher Betäubung. Die Patientin oder der Patient spürt von der Behandlung in der Regel wenig.
Die überwiegende Kältewirkung betrifft lediglich die tieferen Hautschichten. Am Ende der Behandlung sorgt eine Abtauphase dafür, dass das Herausziehen der Kältesonde möglichst schonend vor sich geht. Je nach Ausprägung der Narbe dauert eine Behandlung zwischen 2 und 20 Minuten. Danach kann die Patientin oder der Patient wieder nach Hause gehen.

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